3 Meter tief: Die unterschätzte Macht der Gemüsewurzeln

3 Meter tief: Die unterschätzte Macht der Gemüsewurzeln

Viele Gartenfreunde sind überrascht, wie viel Arbeit unsere Pflanzen eigentlich unter der Erde leisten. Man unterschätzt doch leicht, wie weit sich Gemüsewurzeln wirklich ausbreiten können. Starke Zehrer wie Kürbisse oder Tomaten können bei optimalen Bedingungen bis zu drei Meter in die Tiefe reichen, das ist schon eine beachtliche Leistung. Wer sich einmal genauer mit diesem Thema beschäftigt hat, versteht, warum die Bodenstruktur für die Widerstandsfähigkeit unserer Ernte so entscheidend ist. Um Pflanzen zur Tiefenwurzelung zu ermutigen und sie trockenresistenter zu machen, ist eine Methode besonders wichtig: selten, aber dafür reichlich zu gießen. Dieses tiefe Wässern zwingt die Wurzeln ja förmlich, sich in die unteren Schichten auszudehnen. Und genau von dort können die Pflanzen dann Nährstoffe mobilisieren, was den Bedarf an schneller Düngung oben an der Oberfläche schon deutlich reduziert. Gleichzeitig ist es wichtig, gerade jetzt im Winter, wenn der Boden vielleicht gefroren oder sehr nass ist, jegliche Tiefbearbeitung zu vermeiden. Solche Eingriffe können die feine Bodenstruktur nachhaltig zerstören. Eine gesunde und tiefgehende Wurzelentwicklung ist also der Schlüssel zu widerstandsfähigen Pflanzen im ganzen Jahr. Oftmals steckt die wahre Stärke unserer Ernte eben unter der Erde. Welche Gemüsearten haben euch bezüglich ihrer Wurzeltiefe am meisten überrascht und wie habt ihr den Boden dafür vorbereitet? 🌿

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