Christrose im Januar Pflege der Helleborus gegen Frost und Pilze im Wintergarten
Ach, liebe Gartengefährten, ehrlich gesagt, bin ich heute Morgen nur widerwillig in den Garten gegangen. Dieses graue, nasse Wetter macht einen ja wirklich nicht glücklich. Aber dann stand ich vor ihr, und sofort war die Laune besser: Meine Christrose, die ist halt einfach der absolute Star im Januar. Sie trotzt dem Frost und schenkt uns schon diese wunderbaren weißen Blüten, wenn sonst noch alles tief und fest schläft. Ich habe mir die Zeit genommen und ihr heute eine kleine Beauty-Behandlung verpasst. Ich habe nämlich bemerkt, dass die alten, unschönen Blätter schon etwas herunterhingen. Da habe ich beherzt zur Schere gegriffen und alles direkt am Boden abgeschnitten. Das ist jetzt im Januar auch wirklich ideal. Nicht nur, dass die Blüte dadurch viel besser zur Geltung kommt und man diesen Anblick so richtig genießen kann – es beugt auch fiesen Pilzkrankheiten vor, die sich gern im alten Laub verstecken. Aber ganz wichtig, das muss ich euch wirklich dringend ans Herz legen, weil ich es selber oft vergesse: Zieht bitte Handschuhe an, wenn ihr sie bearbeitet. Die ganze Pflanze ist giftig! Sie liebt es übrigens halbschattig bis schattig, am besten unter einem Laubbaum. Und gerade hier bei uns, wo der Boden ja oft kalkhaltig ist, da fühlt sie sich so richtig wohl. Wenn ihr also mal umpflanzen wollt, behaltet diesen Tipp ruhig mal im Hinterkopf. Es ist einfach eine Wonne, solch ein kleines Lebenszeichen mitten im Winter zu sehen. Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Nachmittag! Euer Gründer. 🌱