Das Geheimnis der dicken, essbaren Wurzeln.
Gerade jetzt, da wir im Garten selbst nicht aktiv säen, ist die perfekte Zeit für die Planung der nächsten Ernte. Es geht um die Vorbereitung für richtig dicke, essbare Wurzeln, die uns später im Jahr Freude machen. Viele Gartenfreunde prüfen in dieser Phase ja auch noch ihre eingelagerten Schätze – denn die Haltbarkeit hängt maßgeblich von der Qualität der Ernte ab. Der Grundstein für den Erfolg im kommenden Jahr wird tatsächlich schon jetzt gelegt. Ein wichtiger Punkt, den man schon im Vorfeld bedenken sollte, ist die Bodentiefe. Dicke Wurzeln brauchen halt einen tiefgründigen, lockeren Untergrund, damit sie sich gut entfalten können. Eine tiefe Lockerung vor der eigentlichen Saat ist da wirklich entscheidend, damit sich später keine Verdichtungen bilden, die das Wachstum behindern. Konkurrenz ist aber auch ein großes Thema: Das konsequente Ausdünnen auf den richtigen Abstand – je nach Art 5 bis 15 cm – bleibt doch die wichtigste Maßnahme überhaupt, um genügend Platz zu schaffen. Dabei sollte man Stickstoffdünger bei Wurzelgemüse extrem sparsam einsetzen; zu viel N führt eben nur zu üppigem Blattwerk, während die Wurzeln dünn und enttäuschend bleiben. Und für alle, die jetzt noch lagern: Frische über lange Zeit bekommt man nur, wenn man unversehrte, dicke Wurzeln zum richtigen Zeitpunkt geerntet hat. Das ist wichtig für die Qualität der Lagerung. Wir machen doch jetzt einfach das Beste aus dieser ruhigen Zeit der Planung und Vorbereitung. Welches Wurzelgemüse lagert ihr aktuell noch erfolgreich ein, und welche Sorten haben euch letztes Jahr mit ihrer Dicke wirklich überrascht? 🌿