Kräuter machen glücklich: Der Duft, der die Stimmung hebt
Mir geht es im Januar ja immer so, dass ich den Duft von Sommer schrecklich vermisse. Neulich war ich bei einem kleinen Gärtner und wir sprachen darüber, wie man diesen herrlichen Geruch ein bisschen konserviert. Der einfache, aber wichtige Tipp war: Jetzt sollten wir die getrocknete Ernte vom letzten Jahr wirklich nutzen. Die ätherischen Öle lassen nach etwa sechs bis neun Monaten stark nach, das merkt man dann eben auch im Aroma. Es ist wohl Zeit, für Nachschub zu sorgen, bevor alles verflogen ist. Die Küchenkräuter, die wir jetzt schon auf der Fensterbank haben, zum Beispiel Minze oder Rosmarin, die brauchen gerade eine sanfte Pflege gegen die trockene Heizungsluft. Ich habe von einer Gärtnerin den Rat bekommen, sie ganz leicht zu besprühen; das hebt den Duft sofort an. Gleichzeitig ist in dieser Ruhezeit doch eine gute Gelegenheit, schon mal mit der Anzucht von Zitronenmelisse oder Duftpelargonien auf einem hellen Platz anzufangen, das gibt uns einen schönen Vorsprung. Was wir aber gerade unbedingt lassen sollten, das ist wichtig: Keine tiefgreifenden Rückschnitte oder große Umpflanzaktionen an den überwinternden Gartenkräutern. Das würde die Ruhephase stören und die Pflanzen unnötig schwächen. Es sind oft die kleinen Dinge, die uns diese dunkle Zeit ein bisschen angenehmer machen. Ein einfacher, frischer Duft im Raum kann da ja schon Wunder wirken und die Stimmung sofort heben. Ich bin gespannt, was ihr gerade verwendet, um euch das Warten auf den Frühling zu versüßen. Welche getrocknete oder frisch geschnittene Kräuter-Sorte nutzt ihr aktuell, um die dunkle Jahreszeit angenehmer zu machen? 🌿