Schärfen leicht gemacht: Wie Sie Gartenscheren jetzt perfekt für den Frühling trimmen
Gerade jetzt, wo es draußen ungemütlich ist, zeigt sich der Garten von seiner ruhigsten Seite. Bei derzeit minus zwei Grad und bedecktem Himmel lockt uns die hohe Luftfeuchtigkeit ja doch eher in die warme Werkstatt. Das ist aber auch schon die perfekte Zeit, um die wichtigsten Werkzeuge für den bald startenden Frühling vorzubereiten. Bevor man überhaupt ans Schärfen denkt, muss die Gartenschere erst mal gründlich von Harzresten und Rost befreit werden. Hier leisten Stahlbürsten und Alkoholreiniger eben gute Dienste, damit die Klingen wieder blank werden. Wenn die Vorarbeit erledigt ist, geht es an den Wetzstein. Achten Sie dabei unbedingt darauf, den ursprünglichen Schleifwinkel der Klinge beizubehalten, denn nur das garantiert später die volle Schnittleistung. Man muss sich da wohl ganz auf die Außenseite konzentrieren. Ein häufiger Fehler, den man unbedingt vermeiden sollte, betrifft Bypass-Scheren. Bei diesen Scheren darf die flache Innenseite auf keinen Fall geschärft werden, das zerstört nämlich die notwendige Spannung der Schneide. Ist die Arbeit getan, fehlt nur noch der letzte wichtige Schritt: Alle metallischen Teile der Schere sollten leicht eingeölt werden. Das schützt nicht nur zuverlässig vor Korrosion, sondern hält die Schere auch gängig für die ersten Schnitte. Es ist doch immer wieder ein gutes Gefühl, wenn das Werkzeug sauber und bereit für die neue Saison ist. 🌿 Welche Reinigungsmethode oder welchen speziellen Wetzstein nutzen Sie eigentlich schon seit Jahren, um Ihre Gartenscheren so richtig in Schuss zu halten?