Spinnmilben im Winter bekämpfen: So schützt du deine Zimmerpflanzen vor der Heizungslufttrockenheit
Der Januar ist da, und mit ihm diese behagliche, warme Heizungsluft, die wir nach den Feiertagen so schätzen. Aber wer kennt es nicht: Gerade diese Trockenheit in unseren Wohnzimmern wird unseren grünen Mitbewohnern oft zum Verhängnis. Denn genau dieses Klima ist das ideale Umfeld für winzige Plagegeister, die sogenannten Spinnmilben. Sie lieben es einfach, wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt. Es ist jetzt an der Zeit, unsere Zimmerpflanzen ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Ein deutliches Warnsignal sind feine, kaum sichtbare Gespinste, die sich vor allem zwischen den Blattadern und in den Blattachseln bilden. Dazu kommen diese verräterischen gelblichen oder silbrigen Pünktchen auf den Blättern, die zeigen, wo die Schädlinge schon gesaugt haben. Die erste und wichtigste Abwehrmaßnahme ist eigentlich immer die gleiche: Wir müssen die Luftfeuchtigkeit dringend anheben. Die Schädlinge meiden Feuchtigkeit, das sollte man sich wirklich merken. Wenn der Befall aber schon akut ist, muss die befallene Pflanze sofort isoliert werden – einfach, um andere Zimmerpflanzen zu schützen. Dann heißt es: gründlich abbrausen. Anschließend wenden viele unserer erfahrenen Gartengefährten eine ganz bodenständige Mischung aus Schmierseife und Rapsöl an. Das ist eine hochwirksame, natürliche Methode, um die restlichen Schädlinge zu ersticken. So bekommt man das Problem meist schnell und ohne Chemie in den Griff. Kümmert euch gut um eure grünen Lieblinge! 🌱