Spinnmilben im Winter bekämpfen und der trockenen Heizungsluft den Kampf ansagen

Spinnmilben im Winter bekämpfen und der trockenen Heizungsluft den Kampf ansagen

Mensch, da hab ich mich gestern Abend ehrlich gesagt richtig geärgert, als ich nach der Arbeit meine kleine Zitrone im Wohnzimmer begutachtet habe. Die stand so stolz da, aber beim genaueren Hinsehen – kennen wir ja alle – da waren sie wieder: die fiesen Spinnmilben. Ich dachte wirklich, ich hätte sie nach dem Herbst im Griff gehabt, aber diese trockene Heizungsluft jetzt im Winter ist halt einfach die reinste Brutstätte für die kleinen Plagegeister. Man erkennt sie ja immer zuerst an diesen winzigen, feinen Gespinsten, die aussehen wie miniaturisierte Spinnweben. Wer da ruhig mal genauer hinschaut, sieht dann auch die hellen Pünktchen auf der Blattunterseite, wo die Milben gesaugt haben. Ich sage euch, da bin ich gar nicht zimperlich: Sofort unter die kalte Dusche mit dem ganzen Baum! Das ist die allerbeste Notfallmaßnahme. Man muss wirklich jeden Trieb und jedes Blatt einzeln unter den Wasserstrahl halten, um die Biester mechanisch runterzuspülen. Das macht zwar eine kleine Sauerei im Bad, aber es hilft sofort. Danach ist vorbeugen angesagt. Ich habe jetzt schnell wieder Untersetzer mit feinem Kies unter die Pflanzen gestellt und da Wasser eingefüllt. Das verdunstet langsam und sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit direkt um die Pflanze herum höher ist. Das ist der beste Schutz! Wenn der Befall aber schon richtig hartnäckig ist, dann muss man halt doch zum Sprühfläschchen greifen. Bei mir kommt dann Neemöl oder eine gute Kaliseifenlösung zum Einsatz. Ganz wichtig ist aber, dass wir die Behandlung nach vier, fünf Tagen unbedingt wiederholen. Die Eier von diesen Mistviechern sind nämlich unglaublich widerstandsfähig. Also, behaltet eure Zimmerpflanzen gut im Auge und lasst sie nicht vertrocknen! Liebe Grüße und bis bald, Euer Gründer von Gartengefährten.de 🪴

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