Überwinterungstipps für Zimmerpflanzen: Licht und Weniger Gießen im tiefsten Winter
Mensch, ist das dunkel draußen. Ehrlich gesagt, ich laufe gerade durch mein Wohnzimmer und es macht mich ein bisschen wehmütig, wie wenig Energie die Natur gerade hat. Wir stecken jetzt, im tiefsten Januar, wirklich am Tiefpunkt an Lichtversorgung fest, und meine Zimmerpflanzen sehen auch schon ein bisschen mitgenommen aus. Ich habe mich heute Morgen hingesetzt und überlegt, was jetzt die absolute Überlebensstrategie ist. Meine wichtigste Devise lautet: Licht, Licht, Licht. Ich habe jetzt radikal umgestellt. Selbst meine grünen Lieblinge, die im Sommer normalerweise Schatten bevorzugen, müssen jetzt halt so nah wie möglich ans Fenster. Das Südfenster ist in diesen Wochen Gold wert, Leute. Schiebt sie ruhig mal so nah ran, wie es geht! Aber da muss man echt vorsichtig sein: Ich achte penibel darauf, dass keines der Blätter die kalte Scheibe berührt, denn das ist quasi ein sofortiger Kälteschock, den sie übel nehmen. Und beim Lüften schaue ich, dass keine eisige Zugluft direkt an die Töpfe kommt. Das Zweite, und das ist fast noch wichtiger: Wir müssen uns zwingen, die Gießkanne wegzustellen. Die meisten Pflanzen sind in einer Art Winterruhe, sie brauchen kaum etwas. Ich gieße nur, wenn die oberste Erdschicht sich wirklich knochentrocken anfühlt, und dann reicht oft nur ein Viertel von dem, was ich im Sommer gebe. Und Dünger? Ganz ehrlich, das ist jetzt absolut tabu. Ohne Licht können die die Nährstoffe nicht verarbeiten, und das schwächt die Pflanze nur unnötig. Wir müssen da jetzt einfach zusammen durch. Halten wir unsere Schützlinge am Leben, bis die Sonne wiederkommt! 🌱 Herzlichst, Euer Gartengefährten-Gründer