Unser Wasser: Wie der Garten zur grünen Zisterne wird.

Unser Wasser: Wie der Garten zur grünen Zisterne wird.

Gerade jetzt, wo der Garten im Januar meist seine wohlverdiente Winterruhe hält, ist das die beste Zeit für eine strategische Planung. Es geht um unser Wasser, das in den letzten Jahren ja immer knapper wurde. Statt zuzusehen, wie wertvolles Regenwasser einfach vom Boden abläuft, kann man schon jetzt überlegen, wie der eigene Garten zur grünen Zisterne wird. Die Planung der Wasserspeicherung ist dabei ein wichtiger Schritt, den man nicht auf die lange Bank schieben sollte. Ein konkreter Ansatz ist die Überlegung, wo gezielt kleine Gräben oder sogenannte Sickermulden angelegt werden könnten. Diese halten das Regenwasser dort, wo es hingehört, statt es ablaufen zu lassen. Zusätzlich hilft es ungemein, den Boden tiefgründig zu lockern, um die natürliche Kapazität zur Aufnahme von Tauwasser und spätem Winterregen zu verbessern. Das ist aber nur machbar, falls die Erde nicht gefroren ist, versteht sich. Eine dicke Schicht Mulch oder grober Kompost, jetzt ausgebracht, schützt nicht nur vor der direkten Frosteinwirkung, sondern erhöht eben auch langfristig die Schwammwirkung der Erde. Man muss aber wirklich darauf achten: Ist der Boden extrem nass oder gar schlammig, sollte jede Bearbeitung unbedingt unterbleiben, um die feine Struktur nicht nachhaltig zu zerstören. Diese ruhigen Wochen eignen sich bestens, um solche Überlegungen anzustellen, die uns später im trockenen Sommer das Gießen doch sehr erleichtern werden. Es sind oft die einfachen, bodenständigen Lösungen, die den größten Unterschied machen. Uns interessiert jetzt brennend: Was sind die ungewöhnlichsten oder effektivsten Methoden, die Sie in Ihrem Garten bereits anwenden, um das Regenwasser im Boden zu halten? 🌿

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