Vogelgesundheit im Winter Salmonellengefahr und Hygienetipps für die Vogelfütterung
Ach, ihr Lieben, ich sitze gerade mit einem Kaffee am Fenster und sehe zu, wie sich die Blaumeisen hier bei uns streiten. Es ist klirrend kalt, und es macht mich unheimlich glücklich, wenn ich sehe, wie gut mein Futter angenommen wird. Aber genau diese Kälte bringt mich dazu, über etwas Ernstes nachzudenken, das wir als Gartengefährten im Blick haben müssen. Ehrlich gesagt mache ich mir gerade im Januar und Februar große Sorgen. Das ist die Hochphase für die Salmonellose bei den Vögeln. Weil sich jetzt alle auf wenige Stellen konzentrieren, steigt die Gefahr massiv, dass die Krankheit über Kot im Futter weitergegeben wird. Ich habe meine alten, offenen Futterhäuser deshalb komplett ausgemustert. Ich habe mich geärgert, als ich gesehen habe, wie die Kleinen einfach in ihrem eigenen Essen herumliefen. Daher meine dringende Bitte: Bitte nutzt Futtersilos, die sind hygienischer. Und was mir unheimlich wichtig ist: Die Reinigung. Ich nehme mir wirklich alle zwei bis drei Tage die Zeit, das Futterhaus mit kochend heißem Wasser – über 60 Grad, das muss sein – gründlich zu schrubben. Nur wenn das Silo komplett durchgetrocknet ist, fülle ich nach. Das ist aufwändig, halt, aber notwendig. Wenn ihr draußen einen Vogel seht, der lethargisch ist, aufgeplustert dasitzt oder gar tot ist, müsst ihr sofort handeln. Ich weiß, es ist hart, aber die Fütterung muss dann für mindestens zwei Wochen komplett eingestellt werden. Das ist der einzige Weg, um eine Masseninfektion zu verhindern. Wir tragen Verantwortung für unsere kleinen Besucher. Passt gut auf euch und eure Gartengefährten auf! 🌱