Winterprojekt Küche: Ihr cremiger Joghurt in Bio-Qualität
Jetzt im Februar, wo die Gartenarbeit draußen ja doch noch ruht, widme ich mich gerne wieder den Projekten in der Küche. Ich habe mich in letzter Zeit mal mit dem Thema cremiger Bio-Joghurt beschäftigt. Ich muss ehrlich sagen, ich war früher immer unsicher, ob ich wirklich dieses teure Starterpulver brauche. Aber neulich habe ich gelernt, dass oft schon ein kleiner Löffel eines wirklich hochwertigen Bio-Naturjoghurts mit lebenden Kulturen genügt, um eine ganze Gallone Milch erfolgreich zu impfen. Das macht die Sache gleich viel nahbarer und bodenständiger, finde ich. Was mir bei der Umsetzung dabei wirklich geholfen hat, ist die Temperatur. Die idealen 40 bis 45 Grad Celsius müssen wohl konstant gehalten werden. Ein Tipp, den ich gehört habe: Man sollte die Fermentation ja nicht durch ständiges Öffnen stören, um nachzuschauen – da hilft halt ein gut isolierter Thermobehälter, der die Wärme stundenlang hält. Was man aber unbedingt vermeiden sollte, ist ultrahocherhitzte (UHT) Milch. Durch die veränderten Eiweißstrukturen wird das Ergebnis selten so cremig wie mit frischer oder pasteurisierter Vollmilch. Und ganz wichtig ist wohl auch die Hygiene; ich koche meine Behälter jetzt vorher immer kurz aus, um Fremdkeime zu eliminieren und der Joghurtkultur beste Startbedingungen zu geben. Das ist im Grunde schon alles, was es braucht, um zuhause einen tollen, cremigen Joghurt hinzubekommen. Es ist viel einfacher, als ich dachte, wenn man diese wenigen Details beachtet. Ich bin gespannt, welche Tricks ihr dafür nutzt. Welche ungewöhnlichen, aber effektiven Hilfsmittel nutzen Sie, um die perfekte Fermentierungstemperatur für Ihren Joghurt konstant zu halten? 🌿